EIN GARTEN IM WANDEL.
REFERENZEN.
Dieses Projekt in Niedernhausen zählt zu unseren ersten Arbeiten und wird bis heute von uns begleitet und gepflegt. Es zeigt exemplarisch, wie sich ein Garten mit durchdachter Planung und kontinuierlicher Entwicklung über die Jahre hinweg in sein volles Potenzial entfalten kann.
Der Bestand war in die Jahre gekommen und wenig strukturiert. Wertvolle Bestandsgehölze - allen voran eine malerisch gewachsene Magnolie im Zentrum – kamen kaum zur Geltung. Ein kleiner, schwer zu pflegender Teich funktionierte weder technisch noch gestalterisch, die alte Gartenhütte nahm viel Raum ein und ein stark beschatteter Sitzplatz wirkte dunkel und somit wenig einladend. Gleichzeitig bestand der Wunsch nach einem neuen Highlight: einer Außensauna, harmonisch integriert in den neuen Garten.


Die leichte Hanglage wurde bewusst in der neuen Gestaltung genutzt.
Die Terrasse entstand am höchsten Punkt des Grundstücks, zur Straße geschützt durch bestehende Großsträucher, öffnet sie sich jedoch für einen weiten Blick in den Garten und auf den neuen Teich. Eine lichtdurchlässige Überdachung sorgt heute für deutlich mehr Helligkeit und eine freundliche Atmosphäre. Einen sanften, fast malerischen Übergang in den Garten schafft der Zugang über eine flache Stufe aus Basaltpflaster, eingefasst von Pfingstrosen aus dem Bestand.
Das Herzstück der Anlage bildet der neu angelegte Teich. Das ausgewogene Verhältnis von Tief- und bepflanzter Flachwasserzone schaffen ein stabiles, naturnahes Gleichgewicht. Eine kleine Basaltmauer greift die Topographie auf, während die integrierte Wasserschütte für die nötige Umwälzung und Sauerstoff sorgt. Die freigestellte Magnolie aus dem Bestand spendet im Sommer wertvollen Schatten, ohne den weiten Blick durch den Garten zu beinträchtigen.
Am unteren Ende des Gartens fügt sich die neue Außensauna harmonisch in das Gelände ein. Hohen Komfort bietet der innenliegende Ruhebereich mit integrierter Dusche. Eine niedrige Stützmauer, verblendet mit warmen Cortenstahl überbrückt dezent den Höhenunterschied. Die rückseitig platzierte neue Gartenhütte erfüllt auch die funktionalen Anforderungen.


Im gesamten Garten wurden ausufernde und ökologisch wenig wertvolle Koniferen sowie dunkle Hecken behutsam durch locker wachsende Blühsträucher ersetzt.
Teile der vorhandenen Stauden konnten erhalten, umgepflanzt und gezielt ergänzt werden. So entstand ein ausgewogenes Zusammenspiel aus erhaltenswertem Bestand, neuen Elementen und bereichernder Bepflanzung.
Gerade dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, dass eine Gartengestaltung nicht mit der Fertigstellung endet. Durch kontinuierliche Pflege und behutsame Weiterentwicklung konnte sich die ursprüngliche Idee vollständig entfalten. Die Pflanzung gewinnt an Fülle, beabsichtigte Blickbeziehungen werden klar - und aus einer durchdachten Planung wurde ein lebendiger Garten mit ganz eigener Atmosphäre.
Erst über die Zeit entfaltet ein Garten seinen Charakter - wir begleiten unsere Kunden dabei mit Erfahrung und einem stetigem Blick für die langfristige Entwicklung.

