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WOHNEN IM HANG.

REFERENZEN.

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Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen durften wir in Aarbergen die Außenanlagen von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt zwölf Wohneinheiten neu gestalten. Ziel war es, die anspruchsvolle Topografie nutzbar zu machen, funktionale Anforderungen wie Stellplätze, Fahrrad- und Müllbereiche zu integrieren und zugleich ein lebendiges, grünes Wohnumfeld zu schaffen.

Das steile Gelände stellte dabei die größte Herausforderung dar. Abgefangen wurde es durch eine Schwergewichtsmauer aus massiven Muschelkalkblöcken, die einen großzügigen, klar gefassten Zugang zu den Hauseingängen ermöglicht. Die Treppenanlagen wurden bewusst mit Sichtbetonstufen ausgeführt und bilden einen ruhigen, modernen Kontrast zum Naturstein. Kleinere Muschelkalkmauern terrassieren die Pflanzflächen weiter und schaffen Raum für zwei dezent integrierte Mülltonneneinhausungen. Insgesamt kamen über 200 Tonnen Naturstein zur Hangbefestigung zum Einsatz.

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Die neu angelegten Stellplätze wurden mit versickerungsfähigen Rasenplatten ausgeführt und extensiv begrünt, um Versiegelung zu minimieren und die Flächen natürlich in das Gesamtbild einzubinden. Auch die Fahrradstellplätze fügen sich geschützt in die Anlage ein, eingefasst durch robuste Feuerdornhecken für einen natürliche Sicherheit.

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Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Bepflanzung. Rund 15 neue Bäume wurden im Bereich der Gebäude und der Freiflächen gepflanzt, bestehende Obstbäume bewusst erhalten und durch fachgerechten Schnitt langfristig erhaltenswert gemacht. Zukunftsfähige, trockenheitsverträgliche Gehölze wie Gleditsien spenden Schatten, während Mehlbeeren und Felsenbirnen als wertvolle Nährgehölze für Vögel dienen.

Ergänzt wird das Gehölzkonzept durch rund 3.300 Stauden und Gräser, konsequent standortgerecht ausgewählt. An den Nordseiten der Gebäude prägen Farne, Geißbart und Waldastern die schattigen Bereiche, während auf den sonnigen Südlagen trockenheitsverträgliche Stauden und Gräser wie Federgras, Bergminze und Spornblume zum Einsatz kommen.

Auf den hanglastigen Freiflächen entstand eine großflächige Wildblumenwiese von rund 1.000 m², ergänzt durch eine Feldgehölzinsel aus heimischen Arten wie Traubenkirsche und Weißdorn. Großbäume wie der Schnurbaum schaffen hier schattige Liege- und Aufenthaltsbereiche und erhöhen die Aufenthaltsqualität spürbar.

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Ein durchdachtes Beleuchtungskonzept sorgt für sichere Wege zu den Hauseingängen, gesteuert über eine dynamische Tageszyklusschaltung. Akzentstrahler setzen ausgewählte Solitärgehölze - wie die Säulenfelsenbirne vor den Natursteinmauern - gezielt in Szene und verleihen der Anlage auch in den Abendstunden Tiefe und Orientierung.

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Auch dieses Projekt begleiten wir im Rahmen der Fertigstellungs- und Entwicklungspflege langfristig. Zusätzlich wurde eine bestehende Zisterne reaktiviert und mit moderner Pumpentechnik ausgestattet, sodass Regenwasser für eine Zapfstelle im Außenbereich genutzt werden kann. So entsteht ein dauerhaft funktionales, grünes Wohnumfeld, das sich mit der Zeit weiterentwickeln darf.

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